
Die letzte Zeile könnte man auch mit “Just get me shoes” abwandeln
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Die letzte Zeile könnte man auch mit “Just get me shoes” abwandeln
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Foto: © Michaela Schöllhorn / pixelio.de
Ihr Lieben, ich wünsche euch ein erholsames verlängertes Wochenende – und natürlich einen fleißigen Osterhasen!
GNTM hat dieses Jahr ein neues Titellied, das im Gegensatz zu den vergangenen Songs relativ Dancefloor-lastig ist: Scream & Shout von will.i.am.
Das gesamte Video besteht mehr oder weniger aus Product Placement für alle möglichen Accessoires, unter anderem für High Heels von Christian Louboutin und Charlotte Olympia.

Ein klein wenig später kann man übrigens sehen, dass diese Loubis net nur ultra hoch sind, sondern vorne an der Spitze eine goldene Kappe mit extra großen Nieten drauf haben – definitiv nicht für den alltäglichen Straßenlook geeignet
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Woher ich das weiß? Ein klein wenig Raten und beim Googlen bin ich auf musicvideoclothes.com gestoßen, wo offenbar aktuelle Musikvideos Stück für Stück auf die darin vorkommenden Gegenstände durchgecheckt werden
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Ich hatte mal wieder etwas Zeit um Lesen und hab mir von Lucy Hepburn “Alle meine Schuhe” geholt. Nachfolgend eine kleine Rezension:
Amy ist eine Schuhliebhaberin, wie sie im Buche steht. Jedes einzelne ihrer Paare hat eine Geschichte und ist mit einer bestimmten Erinnerung in ihrem Leben verbunden. Ihr kostbarster Schatz ist dabei ein Paar Ballettschuhe, das sie von ihrer Mutter, einer früheren Prima-Ballerina, geerbt hat. Zusammen mit zwei Freundinnen arbeitet sie in einem Online-Reisebüro, wohnt seit einiger Zeit mit ihrem Freund Justin zusammen und geht mit der Mutter ihres Freundes einkaufen, die im selben Haus zwei Stockwerke unterhalb lebt. Es könnte also alles gut laufen, tja, wenn da nicht die Angst von Justin wäre, betrogen zu werden … Und als ein kleines Geheimnis von Amy ans Tageslicht kommt, wirft Justin Amy Hals über Kopf aus dem Haus und verkauft über Ebay Amys geliebte Schuhe. Nach dem ersten Schock fasst Amy den Beschluss, sich ihre Schätze nach und nach zurück zu holen.
Soweit zum Inhalt der Geschichte. Was wie ein typischer Frauen-Unterhaltungsroman beginnt (Sanft vor sich hin plätschernde Lektüre mit einer Prise Humor), entwickelt sich rasch in eine ganz andere Richtung, als Amy die neuen Besitzer ihrer Schuhe und deren Leben kennenlernt. Mit jedem einzelnen Paar, das sie wiederfindet, findet sie auch mehr und mehr zu sich selbst – am Ende lernst sie sogar noch etwas über ihre Familie und ihre Herkunft, die nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Wer sich bei diesem Buch also gute Unterhaltung erwartet, wird herbe enttäuscht sein.
Lässt man sich beim Lesen aber erst mal drauf ein, dass etwas ganz anderes dabei heraukommt, als man gedacht hat, entwickelt das Buch durchaus seine Stärken, besonders bei der Zeichnung der Charaktere. Gleichzeitig sehe ich an diesem Punkt aber auch eine Schwäche: Fast ausnahmslos begegnet Amy Personen, die nett und freundlich zu ihr sind und die sie bei ihrer Suche unterstützen, fast so, als ob sie nichts anderes in ihrem Leben zu tun hätten. Besonders gegen Ende wird diese Schwäche immer deutlicher, das Happy-End zeichnet sich damit recht früh schon ab (Zu sehr möchte ich hier nicht ins Detail gehen, will ja niemandem die Spannung verderben
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Fazit: Wer sich ein Buch erwartet, wo es um die Beziehung von Frauen zu Schuhen geht, sollte diesen Roman lieber nicht lesen, da die Schuhe eigentlich nur am Anfang eine Rolle spielen und – bis auf die Ballettschuhe – zum Schluss gar nicht mehr vorkommen. Wer eine Beziehungsgeschichte im Stil von Rosamunde Pilcher oder Inga von Lindström lesen will, wird schon eher auf seine Kosten kommen.
Als ich das erste Mal das Video gesehen habe, dachte ich mir, das gibt’s net, das kann doch net sein, dass sich jemand freiwillig das antut … Beim zweiten Mal hätte ich am liebsten persönlich dem Mädel die Schuhe ausgezogen und ihr stattdessen ein paar flachere in die Hand gedrückt
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